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Felddichtebestimmung nach Sandkegelverfahren in Munster – direkt, normgerecht und vor Ort ausgewertet

Gemeinsam lösen wir die Herausforderungen von morgen.

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Ein zu geringer Verdichtungsgrad im Unterbau ist in der Region Munster einer der häufigsten, aber vermeidbaren Mängel, der später zu Setzungen und Rissen im Oberbau führt. Wir sehen das immer wieder bei Baustellen entlang der Sand- und Geschiebemergelformationen, die den Untergrund rund um die ehemalige Hansestadt prägen. Die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren liefert hier den belastbaren Nachweis, dass der eingebaute Boden tatsächlich die geforderte Trockendichte erreicht hat. Anders als ein Plattendruckversuch, der die Tragfähigkeit des Gesamtsystems prüft, messen wir mit dem Sandkegel direkt im verdichteten Material – schnell, zerstörungsarm und mit einem Prüfprotokoll, das jede Bauleitung sofort weiterverarbeiten kann. In Munster setzen wir das Verfahren täglich für Leitungsgräben, Hinterfüllungen und den Straßenkoffer ein, weil es vor Ort ohne Laborverzögerung auskommt.

Ein Sandkegelversuch in Munster sagt in 20 Minuten mehr über die Verdichtungsqualität als ein ganzes Protokollbuch voller Soll-Dichten.

Methodik und Umfang

Die quartären Ablagerungen im Raum Munster – überwiegend Schmelzwassersande und Geschiebemergel aus der Saale-Eiszeit – liefern gemischtkörnige Böden mit stark schwankenden Feinanteilen. Auf dem Truppenübungsplatz Munster Süd treten zudem großflächig sandige Podsole mit sehr geringem Schluffgehalt auf, die sich beim Einbau völlig anders verhalten als der klebrige Mergel wenige Kilometer nördlich. Genau diese Varianz macht die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren hier so wertvoll: Das Verfahren misst direkt am Einbauort, unabhängig von Korngröße und Feuchte, solange der Größtkornanteil 63 mm nicht überschreitet. Unser mobiles Prüfequipment kommt auf jede Baustelle in Munster – vom Gewerbebau an der B71 bis zum Wohngebiet am Ortsrand. Die Kombination aus kalibriertem Sand, Präzisionswaage und sofortiger Protokollierung entspricht den Anforderungen der DIN 18125-2:2020 und wird von unserem akkreditierten Labor regelmäßig rückgeführt.
Felddichtebestimmung nach Sandkegelverfahren in Munster – direkt, normgerecht und vor Ort ausgewertet
Technisches Referenzbild — Munster

Lokaler geotechnischer Kontext

Munster ist historisch aus kleinen Siedlungskernen auf einer Geestinsel in der sumpfigen Niederung der Örtze gewachsen. Die spätere Ausdehnung der Stadt – besonders nach dem Zweiten Weltkrieg – hat zahlreiche Baugebiete auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen und aufgefüllten Senken erschlossen. Wer heute im Raum Munster verdichtet und auf die Felddichtebestimmung verzichtet, riskiert, dass heterogene Auffüllungen mit wechselnden Sand- und Schluffanteilen lokal unterverdichtet bleiben. Das Tückische daran: Erst Monate nach Bauabnahme zeigen sich dann Mulden oder Absackungen, die teure Nachbesserungen erzwingen. Gerade bei hohen Grundwasserständen in den Niederungsbereichen der Örtze kann unzureichende Verdichtung zu kapillarem Wasseraufstieg und Frostschäden führen. Die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren schafft Klarheit, bevor die nächste Lage aufgebracht wird.

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Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Normative GrundlageDIN 18125-2:2020, ZTV E-StB 17
MessgrößeTrockendichte ρd [g/cm³]
Prüftiefebis ca. 200 mm ab Oberfläche
Geeigneter Größtkorndurchmesserbis 63 mm
Typische Prüfdauer pro Punkt15–25 Minuten
Kalibrierintervall Sandtäglich / nach Klimawechsel
Proctordichte-BezugDIN 18127 (Laborversuch)

Weitere Fachleistungen

01

Standardprüfung nach ZTV E-StB

Einzel- und Mehrfachbestimmungen der Trockendichte an verdichteten Böden und Schottergemischen gemäß ZTV E-StB 17 und DIN 18125-2. Mit Prüfbericht vor Ort und vollständiger Dokumentation für das Baustellencontrolling.

02

Prüfserien für flächigen Verdichtungsnachweis

Rasterförmige Felddichtebestimmung auf größeren Planumsflächen oder Hinterfüllbereichen. Wir legen Prüfpunkte nach Raster und Losgröße fest und liefern direkt verwertbare Ergebnisse für die Eigenüberwachung und Fremdüberwachung.

Geltende Normen

DIN 18125-2:2020 - Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Bestimmung der Dichte des Bodens - Teil 2: Feldversuche, ZTV E-StB 17 - Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, DIN 18127:2012 - Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Proctorversuch

Häufige Fragen

Was kostet eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Munster?

Für eine Einzelbestimmung im Stadtgebiet Munster liegen die Kosten üblicherweise zwischen €100 und €140, abhängig von Anfahrt und Anzahl der Prüfpunkte. Bei Prüfserien ab 5 Punkten reduzieren sich die Kosten pro Punkt. Wir erstellen Ihnen ein transparentes Angebot nach Ihrem Prüfplan.

Muss der Sand vor jeder Messreihe kalibriert werden?

Ja, die Dichte des Prüfsandes muss nach DIN 18125-2 zu Beginn jeder Messreihe und immer dann bestimmt werden, wenn sich Temperatur oder Luftfeuchtigkeit merklich ändern. In Munster mit seinen oft nebligen Morgenstunden kalibrieren wir den Sand deshalb routinemäßig mindestens einmal täglich, um Messfehler durch veränderte Rieselfähigkeit auszuschließen.

Kann ich das Sandkegelverfahren auch bei grobkiesigen Böden einsetzen?

Das Verfahren ist bis zu einem Größtkorndurchmesser von 63 mm normativ geeignet. Bei gröberen Komponenten – etwa Grobschlag im Gleisbau oder Wasserbausteinen – weichen wir auf das Ausstecherzylinder-Verfahren oder das Flüssigkeitsersatzverfahren aus. Für die typischen Sande und Kiese im Raum Munster ist der Sandkegel jedoch das ideale Regelverfahren.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Munster und Umgebung.

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