Ein zu geringer Verdichtungsgrad im Unterbau ist in der Region Munster einer der häufigsten, aber vermeidbaren Mängel, der später zu Setzungen und Rissen im Oberbau führt. Wir sehen das immer wieder bei Baustellen entlang der Sand- und Geschiebemergelformationen, die den Untergrund rund um die ehemalige Hansestadt prägen. Die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren liefert hier den belastbaren Nachweis, dass der eingebaute Boden tatsächlich die geforderte Trockendichte erreicht hat. Anders als ein Plattendruckversuch, der die Tragfähigkeit des Gesamtsystems prüft, messen wir mit dem Sandkegel direkt im verdichteten Material – schnell, zerstörungsarm und mit einem Prüfprotokoll, das jede Bauleitung sofort weiterverarbeiten kann. In Munster setzen wir das Verfahren täglich für Leitungsgräben, Hinterfüllungen und den Straßenkoffer ein, weil es vor Ort ohne Laborverzögerung auskommt.
Ein Sandkegelversuch in Munster sagt in 20 Minuten mehr über die Verdichtungsqualität als ein ganzes Protokollbuch voller Soll-Dichten.
